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Programm Netzgestalten. 2016
29.09.2016
BASEcamp
BASEcamp
13:00
Begrüßung

Wie in den letzten beiden Jahren, eröffnet auch dieses Mal wieder Carsten Vossel – Geschäftsführer der CCVOSSEL GmbH – das Netzgestalten. Event 2016.

Carsten Vossel
Geschäftsführer / CCVOSSEL GmbH
13:30
Social Engineering – Gefahren, Verhalten, Awareness

Im Web 2.0 lauern heutzutage viele Gefahren: Hacking, Sicherheitslücken und grobe Fahrlässigkeit ermöglichen Unbefugten den Zugang zu Informationen, Betriebsgeheimnissen oder IT-Systemen. Phishing-Mails, Malware und Viren können sensible Daten auslesen oder sabotieren.

Es gibt aber auch Ziele, die man einfacher und effektiver „angreifen“ kann: Den Mensch.

Social Engineering beschreibt die gezielte Infiltration und Manipulation von Menschen. Dabei werden menschliche Eigenschaften wie z. B. Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Angst oder Respekt vor Autorität ausgenutzt, um an Informationen, wie z.B. Passwörter oder Betriebsgeheimnisse zu gelangen. Oftmals tritt der Angreifer nicht einmal sichtbar auf und das Opfer erfährt oft niemals, dass es ausgenutzt wurde.

Marcel Schrepel zeigt Ihnen in seinem diesjährigen Vortrag die Gefahren durch Social Engineering und wie Sie sich durch Vergegenwärtigung und gesundes Misstrauen schützen können.

Marcel Schrepel
Geschäftsführer / trust in time UG
14:00
Digitale Flurbereinigung oder wann sind Sie obsolet?

In Zeiten von Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern sich Arbeitsweisen und Unternehmensstrukturen rapide. Man erlebt tagtäglich wie für Aufgaben, die gestern noch von Menschen getätigt wurden, heute schon Maschinen verantwortlich sind. In seinem Vortrag erzählt Maciej Golik von den Geschäftsfeldern, welche in den nächsten Jahren am sichtbarsten betroffen sein werden. Er geht auf die Chancen und Gefahren ein, welche in Automatisierungsprozessen Schlüsselrollen spielen und zeigt Wege wie Sie Ihr Unternehmen sicher durch die nächste Industrierevolution bringt.

Maciej Golik
CCVOSSEL GmbH
14:30
Pause mit Kaffee und Kuchen
15:00
Strategien und Maßnahmen zur Sicherheit in der Cloud

Das Thema Cloud bestimmt seit Jahren die Diskussionen in der IT, Anbieter wie Microsoft forcieren das Thema und richten ihre Produkte immer mehr in Richtung Cloud aus. Dennoch verhalten sich Unternehmen in Deutschland zurückhaltend bei der Nutzung von Cloud-Diensten. Als wichtigstes Argument ist die Herausgabe von Unternehmensdaten in eine von uns nicht kontrollierbare Cloud zu nennen.

Ein Cloud-Ansatz kann jedoch viele Vorteile bieten. Der Zugriff auf Arbeitsdokumente beispielsweise aus dem Home-Office oder von unterwegs wird deutlich vereinfacht. Die Professionalisierung in der Zusammenarbeit mit Kunden und Dienstleistern kann über eine gemeinsame Cloud-Plattform gefördert werden. Dienste sind effizienter skalierbar und es fallen keine Kosten für die Bereitstellung eigener Server an.

Zudem fordern in vielen Unternehmen die Mitarbeiter mehr Flexibilität. Die Verwendung von kostenfreiem Cloud-Speicher nimmt zu, besonders im privaten Umfeld.

Aus unserer Sicht ist es daher notwendig, sich mit der Cloud zu beschäftigen. Ist die Entscheidung in Richtung Cloud gefallen, sind einige organisatorische Maßnahmen zu treffen. Welchen Cloud-Anbieter wähle ich, welche Daten dürfen die Mitarbeiter in die Cloud speichern und wie sensibilisiere ich sie zum Thema Datenschutz? Darf ich Kundendaten in der Cloud hinterlegen und welche rechtliche Konsequenzen könnten sich ergeben?

Unser Vortrag stellt Tipps und Tricks zusammen, die Ihnen helfen, sich für den passenden Cloud-Anbieter zu entscheiden, den Einsatz einer Cloud in Ihre Unternehmensstrategie einzubinden und einen sicheren Umgang auf Mitarbeiterseite zu gewährleisten.

Daniel Grohé
Ernst & Lackner Consulting GmbH
15:30
Haftung von Unternehmen in Bezug auf IT-Sicherheit

„Unser Ziel ist es, dass die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit gehören“, erklärte Bundesinnenminister de Maizière bei der Verabschiedung des IT-Sicherheitsgesetzes. Dieses Ziel sollte nicht lediglich als frommer Wunsch verstanden werden. Vielmehr ist es für den Technologiestandort Deutschland zwingend erforderlich, seine IT-Infrastruktur und damit auch sein Know-how zu schützen. Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland spiegelte für das Jahr 2015 hingegen noch ein anderes Bild wider. So stellte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fest, dass die Anzahl der Schwachstellen und Verwundbarkeiten in deutschen IT-Systemen weiterhin auf hohem Niveau liegt und sich die Bedrohungslage im Cyberraum weiter zuspitzt. Angesichts der vom Bundeskriminalamt geschätzten 30.000 Cyberangriffe, denen deutsche Unternehmen täglich ausgesetzt sind, ist es für Unternehmen essentiell, IT-Sicherheit als wesentlichen Teil des unternehmerischen Risikomanagements zu betrachten.

Der Vortrag von Paul Voigt legt dar, welche rechtlichen Pflichten in puncto IT-Sicherheit an deutsche Unternehmen gestellt werden, und inwieweit Unternehmen, ihre Organe und Mitarbeiter haften, wenn diese Pflichten verletzt werden.

Paul Voigt
Rechtsanwalt / TaylorWessing
16:00
Networking

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie recht herzlich zu einem entspannten Ausklang und Networking ein.

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